Rückblick 3. Münchner Sportfestival 2012

Eine Stadt ist in Bewegung

3. Münchner Sportfestival  auf dem Königsplatz begeistert mehr als 30.000 Besucher

“Sei dabei und entdecke Deinen Sport” – so lautete das Motto des 3. Münchner Sportfestivals am Sonntag, 1. Juli 2012, auf dem Münchner Königsplatz. Mehr als 30.000  Besucherinnen und Besucher ließen es sich nicht entgehen und probierten 76 Sportangebote einen ganzen Tag lang selbst aus. Da war alles dabei: Lacrosse, Kopftischtennis, American Football, Flying Fox, Crossboccia, Parkour, Golf und Mountainbike. Ein positives Resümee zog denn auch Edith Rubenbauer, Pressesprecherin des Sportamts im Referat für Bildung und Sport, das das Münchner Sportfestival zum dritten Mal mit der Burda Sports Group veranstaltet hat: “Ich bin begeistert, wie kreativ die Vereine ihre Angebote präsentiert haben. Das war fast nicht mehr zu toppen und zeigt einmal mehr, was München als Sportstadt zu bieten hat.”

Schon bei der Eröffnung durch Stadträtin Verena Dietl, die Schirmherr Oberbürgermeister Christian Ude vertrat, wurde deutlich, wie groß das Angebot beim Münchner Sportfestival war: “Wir sind die Sportstadt Nummer eins. Wir haben viele hochkarätige Veranstaltungen, aber wir wollen auch, dass die Bürger etwas ausprobieren können.” Danach folgte ein Glanzpunkt nach dem anderen. Zahlreiche Teilnehmerinnen liefen beim UniCredit Ladies Run zweimal um das Festivalgelände, die Siegerehrung übernahm die mehrfache Paralympicssiegerin Verena Bentele, die sogar selbst mit ihrem Begleitläufer Alex Heim am Start war. Der Erlös wurde an das Netzwerk für behinderte Frauen gespendet. So konnte auch Birgit Härle, verantwortlich für Sponsoring und Events bei der UniCredit-HypoVereinsbank, eine positive Bilanz ziehen: “Die UniCredit freut sich, dass sie mit ihrem sozial-gesellschaftlichen Engagement bei dieser Gelegenheit Diversity mit Sport und einem vielfältigen Unterhaltungs-Angebot für die Münchner bestens verbinden konnte.”

Begeistert vom besonderen Flair auf dem Königsplatz zeigte sich auch die internationale Speedkletter-Elite, die den BayWa Speed Cup als Trainingseinheit für den Weltcup in Chamonix nutzte und deshalb sehr zahlreich erschienen war. “Ich finde das hier sehr interessant, wie man so viele Sportarten unter einen Hut bringen kann”, sagte Alina Gaydamakina aus Russland, die später Dritte wurde. In atemberaubender Geschwindigkeit erklommen die Profis, die sich in München für den in einer Woche stattfindenden Weltcup in Chamonix vorbereiteten, die 15 Meter hohe Kletterwand. Der Russe Stanislav Kokorin war der Schnellste: In 6,31 Sekunden, nur sechs Hundertstel-Sekunden über dem Weltrekord, setzte er sich im Finale durch. “Wir sind sehr glücklich darüber, dass der Speed Cup eine so große Resonanz erfahren hat”, so Marion Danneboom, Leiterin PR und Kommunikation bei der BayWa. “Hier war wirklich die internationale Crème de la crème am Start.”

Erneut ein Publikumsmagnet war der Slackline WorldCup.  Die Sprünge, Tricks und Moves der Profis auf dem gespannten Seil sorgten bei so manchem Zuschauer nur für ungläubiges Kopfschütteln. Hier gewann fast erwartungsgemäß Andy Lewis aus den USA. Für noch mehr Aufsehen sorgte aber sein erst 15-jähriger Landsmann Alex Mason, der spektakuläre Moves vor der Antikensammlung präsentierte und Zweiter wurde.

Vor allem Familien kamen auf ihre Kosten beim M-Net Outdoor Triathlon des Referats für Bildung und Sport/Sportamtes der Landeshauptstadt München: Hier konnten Papa und Mama gemeinsam mit ihrem Nachwuchs im Bogenschießen, Mountainbiken und Tragerlklettern an den Start gehen. Kurzum: Beim 3. Münchner Sportfestival war für jeden etwas dabei. “Wir sind bestrebt, Wirtschaftsunternehmen in Sportveranstaltungen zu integrieren”, sagte Gunnar Findeiß, Geschäftsführer der Burda Sports Group GmbH, “ohne unsere Partner wäre solch ein Event nicht möglich.” Darüber hinaus habe jeder Partner auch noch mit individuellen Programmpunkten zum Gelingen des 3. Münchner Sportfestivals beigetragen. “In jeder Ecke hat man die Gemeinschaft gespürt und wie jeder mit Freude an der Bewegung dabei war”, resümiert Edith Rubenbauer vom Sportamt.

Weitere O-Töne:
Günter Köll, Leiter Service für München der DAK: “In erster Linie wollen wir Spiele ohne Technik vermitteln. Kinder sollen die Bewegung lernen deshalb haben wir hier Sackhüpfen, Ringewerfen und Stiftetauchen. Es ist wichtig, dass die Kinder merken, dass Bewegung und Geschicklichkeit Spaß machen. Und dafür ist der Münchner Sportfestival der optimale Rahmen.”

Peter Mösbauer, Vorstandsmitglied des Skiverbandes München, Marketing: “Wir waren 2011 schon sehr überrascht von der Resonanz auf unser Angebot. Deshalb sind wir auch heuer mit einem Stand da. Wir wollen auch uns präsentieren. Immerhin gibt es 218 Wintersportvereine in Oberbayern. Und da wäre es unklug, wenn wir eine solche Chance nicht nützten.”

Matthias Keller, Leiter Spitzenbergsport beim Deutschen Alpenverein: “Beim Speed-Kletter-Cup war wirklich die internationale Weltspitze am Start. Natürlich war das Sportfestival für die Athleten ein attraktiver Gesamtrahmen, um den für Weltcup nächste Woche in Chamonix zu testen.”

Marion Danneboom, Leiterin PR und Kommunikation bei der BayWa: “Die Leute haben sich unglaublich ins Zeug gelegt, ich bin ganz begeistert.”

Gisela Kügele, Besucherin aus München: “Ich hätte ja nie gedacht, dass man auf dem Königsplatz so viele Sportarten präsentieren kann. Hier ist alles dabei, Breitensport und Spitzensport – ein Wahnsinn!”

Hier geht’s zu den ersten Fotos (weitere folgen demnächst!):
https://picasaweb.google.com/110420979923899914991/MunchnerSportfestival#

Ergebnisse:
Slackline WorldCup: 1. Andy Lewis (USA), 2. Alex Mason (USA), 3. Lukas Huber (ITA)

Speed Cup: Herren: 1. Stanislav Kokorin (RUS), 2. Libor Hroza (CZE), 3. Arsenyi Shevchenko (RUS); Damen: 1. Ester Bruckner (FRA), 2. Edyta Ropek (POL), 3. Alina Gaydamakina (RUS)
weitere Ergebnisse auf www.digitalrock.de

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